Liebe Besucher
Unser Museum soll schöner und moderner werden. Aus diesem Grunde wurden Förderanträge zur Sanierung
des Museumsgebäudes und zur Neugestaltung der Ausstellung eingereicht. Diese wurden inzwischen bewilligt.
Trotz der in den nächsten Jahren anstehenden Baumaßnahmen planen wir, den Besucherverkehr unter Tage
soweit wie möglich ohne Einschränkungen durchzuführen.
Spätestens ab September 2026 sollen die Sanierungsarbeiten im Museumsgebäude beginnen. Das Museumsgebäude
wird dann nicht mehr zugänglich sein und auch die Ausstellung wird in dieser Zeit nicht zu sehen sein.
Für die Museumspädagogik, die Kasse und den Shop wollen wir Räumlichkeiten unter Tage und im Steinbruch
schaffen. Auch wenn wir während der Sanierung möglicherweise nicht unseren vollen Service anbieten können,
wollen wir für Sie vor Ort und unter Tage sein. Sollten Sie Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an.
Wir freuen uns auf Sie.
Bergwerk
Historisches
Am 15. Juni 1835 stellte Johann Dinnendahl beim königlichen Oberbergamt in Dortmund den Antrag für eine Abbaugenehmigung zwischen Kleinenbremen und Hausberge mit dem Namen Wohlverwahrt. Am 8. Juli 1835 bekam er die Erlaubnis, in Kleinenbremen Eisenstein abzubauen. Das war historisch die Geburtsstunde der Grube Wohlverwahrt in der Ortschaft Kleinenbremen und Johann Dinnendahl legte damit den Grundstein für den Eisenerzbergbau im Wesergebirge.

In der Eisenerzgrube Wohlverwahrt begann aber erst 48 Jahre später im Jahr 1883 der Abbau von Eisenerz. Abgebaut wurde zunächst in der geologischen Formation des Korallenoolith, das etwa 3 bis 3,5 Meter mächtige Wohlverwahrt-Flöz.
Nachdem der Abbau des Eisenerzes nicht mehr wirtschaftlich war, wurde die Grube Wohlverwahrt im Jahr 1923 stillgelegt; jedoch 1935 für die Montanwirtschaft wieder interessant. Im tieferen sogenannten Klippenflöz wurde der Eisenerzabbau aufgenommen.
Der Abbau erfolgte sowohl im Tagebau (Rote Klippe) als auch im Tiefbau in der „Schermbecker“ und der „Wohlverwahrter“ Erzlinse. Die Mächtigkeit des Erzflözes betrug dort bis zu 12 Meter.
Nach untertägiger Verbindung der Grube Nammen mit der Grube Wohlverwahrt im Jahr 1952 wurde ab 1954 die gesamte Erzförderung nach Nammen verlagert. Im Jahr 1957 wurde der Betrieb auf der Grube Wohlverwahrt ganz eingestellt, da die Erzförderung nicht mehr wirtschaftlich war.
Am 18. Mai 1988 wurde das Besucher-Bergwerk Kleinenbremen feierlich eröffnet.






